It’s all about Light

Licht ist alles

In einem meiner liebsten Foren lass ich vor kurzem genau diese Bemerkung, mit der Erklärung das in der Fotografie essentiell eigentlich nur ums Licht geht. Ist das Licht richtig, kannst du fotografieren was du willst, es wird gut aussehen. Anders herum kannst du ein wer weiß was für ein gutes Motiv haben, wenn du das Licht nicht im Griff hast, wird es ein „lala“ Foto.
Das hier angefügte Bild ist vielleicht zehn Minuten vor Sonnenuntergang entstanden. Das sehr weiche, flache, orangerote Licht verlieh der Szenerie eine leicht surreale Stimmung. Das dabei entstandene Foto ist besser als jedes andere was ich dort gemacht habe, einfach weil das Licht perfekt war.
Bleibt mir anzumerken das der anonyme Verfasser des Statements vollkommen recht hatte. Mehr als von allem anderen hängt die Qualität eines Bildes vom eingefangenen Licht ab. Es lohnt sich zu warten und Spots mehrfach anzufahren und zu warten um den einen Moment einzufangen an dem das Licht passt. Irgendwie hat es dann doch etwas vom Jagen, früher waren es Mammuts für die Höhle, Heute sind es Bilder fürs Album. Wenigstens ist es unblutiger geworden….

Das fotografische Wochenende, Teil 2

Charles A. Godwin Dam

Mit meinem kleinen See waren die optischen Highlights des Tages noch nicht ausgeschöpft, lange nicht. Der eigentlich gesuchte Damm liegt mitten im Wald und eine recht konservative Konstruktion. Sprich er hat keine Staumauer in dem Sinne, es handelt sich um einen richtigen Damm. Allerdings ist dieser nicht gerade klein. Ich schätze mal das er bequem 40 bis 50m Höhenunterschied hatte. Zu finden war er trotzdem nicht so leicht.

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Das fotografische Wochenende, Teil 1

Whisker Hollow

Was soll ich sagen, das es solche Plätze noch gibt oder überhaupt gibt, hätte ich nicht gedacht. Nur eine Stunde von Connecticut entfernt in völliger Wildnis. Das Whisker Hollow ist ein kleiner See mitten im Wald. Eigentlich war ich auf der Suche nach dem Charles A. Goodwin Dam (siehe zweiter Teil des Tages). Im Gegensatz zu Staudämmen oder Talsperren in unseren Breiten, sind diese Bauwerke in den USA offensichtlich nicht so sehr von touristischem Interesse. Mal vom Hover Dam abgesehen habe ich immer suchen müssen um entsprechende Bauwerke zu finden.
Aber darum geht es bei diesem kleinen Gewässer ja nur bedingt. Einem nicht wirklich befestigtem Pfad durch den Wald folgend, GPS sei Dank in Richtung Damm, eröffnete sich plötzlich der Blick auf den See. Sofort war Pausenstimmung im Raum (Auto) und schnell eine Pause gemacht und das Stativ aus dem Kofferraum befreit.
Leider war mein Parkplatz genau entgegen der Sonne, aber eigentlich doch eher nicht leider, denn schnell war der Rucksack auf dem Rücken und ein kleiner Rundgang um den See gemacht. Dabei habe ich dann festgestellt das der See dann doch nicht so klein war, was tut man nicht für ein gutes Foto. Den besten Platz dafür konnte man dann auch gar nicht verfehlen, ein Bank lud gleich zum verweilen ein. Also habe ich dann auch noch in Ruhe einen Happen gegessen und mich ans Panorama gemacht.
Am Ende ist es nicht perfekt geworden, leider hatte ich immer irgendwie Gegenlicht und damit Relfexe auf der Linse. Egal wie, ich kann mit dem Ergebnis ziemlich gut leben…..

Im Auto sitzend, zur Weiterfahrt bereit war ich mir sicher das sich eine Reise nach Connecticut schon wegen solcher Plätze in jedem Falle lohnt….

Push Button for Walk Signal

 

Push Button for Walk Signal

Die dargestellte Situation entspricht irgendwie einigen aktuellen Themen. Drück wenn du rüber willst, aber wehe du drückst. Ein Beispiel in der Richtung ist mein Heimatland, Mecklenburg. Einer demokratischen Gesellschaft entsprechend hat sich unsere Regierung, ich meine damit die des Bundes, entschieden dem Bürger Zugang zu Infromationen des Bundes zu verschaffen. Ein entsprechendes Gesetz wurde geschaffen, wie wunderbar.
Nun ziehen die Bundesländer Schritt für Schritt nach, denn wenn man beim Bund schauen darf, warum nicht auch in den Ländern. Schliesslich geht es da ja auch um „Volksvertretungen“ oder einen Beamtenapparat der die Interessen des Volkes umsetzen und verantwortungsvoll mit den anvertrauten Mitteln und Aufgaben umgehen soll.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat auch mitgezogen, man steht ja beim Recht des Bürgers nicht nach…….

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The World Runs On Dunkin Donuts

 

The World Runs on Dunkin

Ein schöner Werbespruch, er gefällt mir wirklich sehr gut. Jedesmal wenn ich diesen oder einen anderen Spruch der „Coffee Shops“ lese, Starbucks sei hier dankend erwähnt, frage ich mich, wie eine solch große Nation hat so lange überleben können ohne „richtigen“ Kaffee. Ich meine ich gehe gerne zum Frühstück in die kleinen Diner, wo es den leckeren French Toast mit Maple Syrup und ähnlich leckere Sachen gibt. Manchmal auch zum Mittag hin ein NY Strip, aber die üblichen „free Refills“ sind beim Kaffee auch dringend notwendig, drei amerikanische Tassen sind schon notwendig um das Koffein Niveau einer bei uns üblichen zu erreichen.
Aber dann kamen Starbucks & Co und setzt sich langsam auch in meinem Diner um die Ecke ein vernünftiger Kaffee durch. Nicht das ich auf einen Dunkin Donuts oder Starbucks Kaffee verzichte, zum Feierabend auf dem Weg nach Hause. Aber zum Frühstück kriege ich alles an einem Platz.

Also Gott sei Dank das die Welt auf Dunkin Donuts läuft…….

No Parking, oder etwas über Respekt und Rücksicht

 

No Parking, Any Time

Sehr eindeutig und zugleich plakativ, ich frage mich gerne was den „kleinen Unterschied“ zwischen dergleich Park- und Haltverbot hier in den USA und bei uns in Deutschland ausmacht. Wo sich bei uns Abschleppunternehmen eine golden Nase mit dem Abschleppen von falsch geparkten Autos verdeinen, geht das (mal New York oder Chicago ausgenommen) doch deutlich gesitteter zu. Sehr, sehr selten sieht man ein ein Auto in den entsprechend gekennzeichneten Regionen parken.
Die frage drängt sich auf ob Autofahrer hier mehr Rücksicht auf Fussgänger nehmen, oder ob der Respekt vor „dem Gesetz“ hier einfach größer ist. Wo es bei uns gang und gebe ist, das die Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts eher abfällig und gerne mal abschätzig oder beleidigend behandelt werden, habe ich das hier noch nie gesehen.

Ich denke viele Autofahrer sollten mal hier schauen wie es funktioniert…..

PS.: Vielleicht hat es ja was damit zu tun das allein das Falschparken eine Strafe von 300$ nach sich ziehen kann, an sensiblen Punkten auch gerne das drei- oder vierfache davon. Dazu kommen noch die Abschleppkosten und die „Einlagerungskosten“. Ich bin dafür bei uns eine ähnliche Staffelung einzuführen. Ich denke sehr schnell haben wir auch bei uns eine vorzeigenswerte „Parkkultur“.

Zeichen der Zeit

 

Die goldenen Bögen

Auch ein Zeichen, eines das man sehr weit sieht und obwohl befragt, niemand dort isst, ist es immer voll im Restaurant unter dem Zeichen. Selbst mein dreijähriger Sohn weiß genau Bescheid und wenn das Zeichen auftaucht, taucht auch sein bärenhafter Hunger nach Pommes auf. Aber wie Michael Douglas in Falling Down schon bemängelte, die plakative Auslage des Restaurants entspricht leider nicht annähernd dem was sich in dem kleinen Pappschächtelchen befindet. Zumindest mein Sohn ist zufrieden mit seiner Auswahl, wenigsten einen Kunden glücklich gemacht.
Interessant ist es die ältere Generationen zu beobachten. Wo McDonalds für mich doch eher normal geworden ist, tut sich mein Vater doch sehr schwer mit der Zusammenstellung seines Menüs und der Einverleibung desselben. Da denke ich mir dann gern, wie ich wohl in dem Alter aussehen werde und welch diabolische Erfindungen bis dahin mich und unsere kulinarische Welt überrollt haben werden und ob das wirklich eine Wendung zum Guten sein wird.

Guten Appetit

Über den Wolken

 

Über den Wolken

Wie traumhaft, in Gedanken, übernächtigt ob der kurzen Nacht kam mir der Gedanken das dies wohl der nachhaltigst mögliche Sonnenaufgang ist. Ich hatte schon an Atlantik und Pazifik das vergnügen des Sonnenauf- und untergangs, aber zumindest für mich war das mit der Erfahrung über dem Atlantik nicht vergleichbar.
Vielleicht ist das Ganze auch nur geprägt durch die „zeitlose“ Situation, ich kann nicht sagen wie spät es wirklich war, oder durch die übernächtigten Emotionen. Wer weiß, am Ende ist das wohl mein Beitrag in der Rubrik kitschigster Sonnenuntergang.

PS.: Jean-Michelle Jarre – Oxygene 8 passte perfekt in den Moment, „Random Play“ im MP3-Player traff es…..

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