Cincinnati noch mal…

Cincinnati Skyline

Na ja ich ja nun doch etwas mehr Zeit als die meisten meiner Freunde und Bekannten hier verbracht habe, wahrscheinlich mehr als alle zusammen, führt das Gespräch gern mal in die Richtung wie es denn hier so sei, mal von der fotografischen Perspektive abgesehen. Kentucky, Ohio und Indiana haben ja nun nicht unbedingt den Ruf der Urlaubsregion hier in den USA und liegen ausserdem auch nicht unbedingt in der landschaftlich spannendsten Region des mittleren Westens…
Was soll ich sagen, all das stimmt, die oberflächlich spannenden Punkte über Cincinnati hat man an einem Wochenende erkundet und die nächsten, grösseren kulturellen Attraktionen wie Daniel Boone State Park oder Mammoth Caves National Park, liegen mindestens 3 Stunden von hier entfernt. Mit Städten in der Größe Cincinnatis sieht aus nicht so gut aus, Indianapolis liegt 2 Stunden entfernt, Louisville und Columbus jeweils 1 Stunde, aber wirklich viel mehr gibt es dort auch nicht su sehen, im Gegenteil.

Also bleiben die kleinere State Parks und das was die Stadt selbst zu bieten hat. Auf dem zweiten, nicht so oberflächlichen Blick, ist das eine ganze Menge. Wie in jeder grösseren Stadt in den USA gibt es Viertel die man eher meidet und so man sie dann doch durchqueren muss, drückt man lieber den Schalter für die Türverriegelung. Andere sind hingegen sehr schön und Gedanken darüber das man sich hier sehr wohl ein Haus als Eigentum und Wohnsitz vorstellen kann kommen auf, Madeira sei da mal genannt. AUf der Route findet man dann auch den einen oder anderen Park den (ich) man fast automatisch ansteuert und auch da kommt mit der Zeit das Gefühl auf, das es zum einen sehr viele Parkanlagen gibt und zum anderen das ich es mir auch hier vorstellen könnte mit meinen beiden Kleinen öfter zum Spielen zu gehen. Alle Parks die ich besucht habe waren gut besucht und eben auch sehr gepflegt. Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall viel Zeit in den Parks verbracht, zum Fotografieren, aber auch einfach nur um einen Tag in Ruhe lesend im Freien zu verbringen.

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Ein Nachruf

 

Zenza Bronica SQ-A

Nach so langer Zeit ist es nun so weit, ich verfasse den Nachruf auf meine Bronica. Angefangen habe ich mal mit einer S2 und einem Nikon 80er. Völlig mechanisch, ohne Belichtungsmessung und überhaupt, einer wunderbaren Kamera. Diese war dazu in dieser Zeit auch noch deutlich am originalen Preis als jegliche Mittelformatausrüstung das Heute ist. Sie war mein Einstieg ins einäugige 6×6 Format und daran bin ich hängen geblieben, bis Heute.

Auf die S2 folgte eine SQ-B, die defekt erstanden habe, mit einem 80er Zenzanon. Das war schon ein Unterschied im Vergleich zur S2, im Positiven wie im Negativen. Sie war auf jeden Fall lauter und auch grösser. Aber sie war auch robuster und nach der initialen Reparatur hatte ich nie wieder Probleme mit ihr. Mit der Zeit kammen dann noch eine SQ-A und eine SQ-Ai hinzu, so wie diverse Magazine, auch das faszinierende 135W und einige Objektive.

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