Der Vollständigkeit halber

 

Minolta Autometer VF, Viewfinder 5°

Scheint eine glückliche Phase zu sein im Moment. Da ich gern Kameras nutze die völlig ohne Elektronik auskommen, ist ein externer Belichtungsmesser eine feine Sache. Ich führe da gleich mehrere in meinem Bestand. Einige habe ich, weil sie einfach mit dabei waren. Diese selten guten Stücke aus altem DDR Bestand oder noch weiter östlicher Produktion. Nicht falsch verstehen, die sind nicht per se schlecht, aber bauart- und altersbedingt sind die meisten nicht mehr wirklich zum Zweck zu gebrauchen, zum Messen der Belichtung.
Na ja, ich habe auf jeden Fall zwei Stück die ihren zweck exzellent erfüllen und zu dem auch noch sehr genau sind. Das ist zum Einem mein Gossen Digisix und zum Anderen mein Minolta Autometer VF. Der Erstere ist mehr was für die Tasche und für „ständig dabei“. Ist halt etwas Vergleichbares zum internen mittenbetont integralen Belichtungsmesser der meisten kleineren Kameras. Genau das richtige wenn man mit alten Sucherkameras unterwegs ist. Der Zweite ist da schon ein paar Nummern größer. Eben das richtige fürs Studio, in Verbindung mit Blitzanlagen und durch die wechselbaren Aufsätze eben auch für die allgemeine Lichtmessung von 45° bis 5°.
Aber eben diese Aufsätze sind das Problem, seiner Zeit waren sie sehr teuer (wie man sehen kann mein Exemplar gute 179 DM) und Heute sind sie nicht mehr zu bekommen. Ich habe mein Autometer damals gleich mit 5° Spot gekauft und später dann einen 10° zugekauft. leider habe ich irgendwann einmal den %° fallen lassen und mich über die schön gesprungene Optik gefreut (*grrr*). Na ja und dann war kein Aufsatz mehr zu bekommen. Wie früher schon einmal erwähnt, vermisst man eigentlich immer das was man nicht mehr hat und meistens noch viel mehr was man auf so leichtsinnig, dumme Art und Weise verloren hat.
Aber nun habe ich ja wieder einen, der digitalen Auktionen sei dank. Nun bin ich für so gut wie jede schwarzweiße Situation mit meiner großen RB wieder gewappnet…

:)