Minolta MD Zoom 3.5/24-35


Dies hier ist und war immer ein Kompromiss. Durch das relativ schmale Brennweitenspektrum, entsteht irgendwie immer das Gefühl dass dies zu wenig ist. Zu wenig unten rum und zu wenig oben rum. Aber, bei mir spielen sich, so beim rum laufen, die meisten Aufnahmen zwischen 24 und 35mm ab. Das war mal anders, da ging es eher in Richtung 35 bis 50mm. Aber nach Prüfung in Lightroom lässt sich klar erkennen das sich da mein Verhalten verändert hat.
Also warum nicht hier mit testen. Zumal ich ja bestrebt bin nicht zu viele Objektive umher zu schleppen. Leider habe ich kein 24-50 fürs SR Bajonett. Das was ich hatte, hatte ich nicht lange, ich habe eines für AF und zu dem Zeitpunkt habe ich mich viel mehr auf die Festbrennweiten für das SR-Bajonett konzentriert.

Mein Fazit hier im Test, das Objektiv ist die wirkliche Überraschung. Hier ist zwar nur das 35er Ende zu sehen, aber ich habe schon Aufnahmen für 28 und 24mm gemacht, die sich von denen hier kaum unterschieden. Bei Offenblende noch mit sichtbarer Vignettierung, ist diese bei f5.6 kaum noch sichtbar. Aber überraschender, das Objektiv ist schon in Offenblende scharf bis in die Ecken. Wer hätte das gedacht…

Wie habe ich getestet?

Also α7 auf dem Stativ mit fünf verschiedenen Objektiven, in einem kurzen Zeitfenster:

  • Minolta MC Rokkor-HG 2.8/35mm
  • Minolta MC W.Rokkor-HH 1.8/35mm
  • Minolta MD Zoom 3.5/35-70 Macro
  • Minolta MD Zoom 3.5/24-35
  • Sony FE 3.5-5.6/28-70 OSS

Alle Aufnahmen, sind mit ISO200 gemacht und Zeitautomatik. Ich habe jeweils Offenblende, f5.6, f8, f11, auf unendlich fokussiert, Testreihen gemacht. Danach habe ich aus vier Positionen 1:1 Ausschnitte mit jeweils 140×140 Pixeln gemachtund zusätzlich einen Ausschnitt einer Ecke in 1280×960. Ich meine das nicht nur die Unschärfe (oder Schärfe) in den Ecken interessant ist, sondern sie sich das auf den Bildeindruck auswirkt. Sprich wie gestalten sich die Übergänge aus den Scharfen in die unscharfen Bereiche, kombiniert mit der Vignettierung.
Ich wollte immer im Auge behalten das wir hier von 24 Megapixeln sprechen, was selbst für den Druck noch riesig ist. Kleinere Schwächen in den Ecken erscheinen mir akzeptabel wenn das den Gesamteindruck nicht stört.

Alle Aufnahmen sind als RAW aufgenommen, aus Lightroom exportiert. Die Ausschnitte sind in Photoshop erstellt. Ich habe zu keinem Zeitpunkt nachgeschärft. IMHO würde dass den Test in Frage stellen….

plusEins, 35mm Objektivtest

Die fünf Ausschnitte sind wie folgt angeordnet:

  • halb Links oben, ein Detail in größerer Entfernung
  • den Center Spot
  • waagerecht Rechts, ein hochstrukturiertes Detail ungefähr 100px vom Bildrand
  • die Ecken unten Rechts, ich denke an dem Zaun im Bild kann man die Schärfe gut beurteilen

Zusätzlich noch ein fünfter Ausschnitt:

  • ein 1280x960px großer Ausschnitt der Ecke unten Rechts, um den Unschärfeverlauf beurteilen zu können

Aber wie schon angesprochen, möchte als erstes einen Eindruck von den Aufnahmen vermitteln. Der homogene blaue Himmel mit den vielen Details im eigentlichen Motiv können das ganz gut, denke ich.

f3.5

f5.6

f8

f11

Wie schon geschrieben, die Vignette und der Gesamteindruck sind schon wirklich gut bis sehr gut. Das Detail unten rechts bestätigt das in meinen Augen auch noch.

f3.5

f5.6

f8

f11

Und am Ende natürlich auch noch die Ausschnitte aus dem Bild, wie schon beschrieben 140x140px groß in vier verschiedenen Positionen.

Objektivtest Auschnitte 3.5-24-35

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