Das fotografische Wochenende, Teil 1

Whisker Hollow

Was soll ich sagen, das es solche Plätze noch gibt oder überhaupt gibt, hätte ich nicht gedacht. Nur eine Stunde von Connecticut entfernt in völliger Wildnis. Das Whisker Hollow ist ein kleiner See mitten im Wald. Eigentlich war ich auf der Suche nach dem Charles A. Goodwin Dam (siehe zweiter Teil des Tages). Im Gegensatz zu Staudämmen oder Talsperren in unseren Breiten, sind diese Bauwerke in den USA offensichtlich nicht so sehr von touristischem Interesse. Mal vom Hover Dam abgesehen habe ich immer suchen müssen um entsprechende Bauwerke zu finden.
Aber darum geht es bei diesem kleinen Gewässer ja nur bedingt. Einem nicht wirklich befestigtem Pfad durch den Wald folgend, GPS sei Dank in Richtung Damm, eröffnete sich plötzlich der Blick auf den See. Sofort war Pausenstimmung im Raum (Auto) und schnell eine Pause gemacht und das Stativ aus dem Kofferraum befreit.
Leider war mein Parkplatz genau entgegen der Sonne, aber eigentlich doch eher nicht leider, denn schnell war der Rucksack auf dem Rücken und ein kleiner Rundgang um den See gemacht. Dabei habe ich dann festgestellt das der See dann doch nicht so klein war, was tut man nicht für ein gutes Foto. Den besten Platz dafür konnte man dann auch gar nicht verfehlen, ein Bank lud gleich zum verweilen ein. Also habe ich dann auch noch in Ruhe einen Happen gegessen und mich ans Panorama gemacht.
Am Ende ist es nicht perfekt geworden, leider hatte ich immer irgendwie Gegenlicht und damit Relfexe auf der Linse. Egal wie, ich kann mit dem Ergebnis ziemlich gut leben…..

Im Auto sitzend, zur Weiterfahrt bereit war ich mir sicher das sich eine Reise nach Connecticut schon wegen solcher Plätze in jedem Falle lohnt….