Das fotografische Wochenende, Teil 2

Charles A. Godwin Dam

Mit meinem kleinen See waren die optischen Highlights des Tages noch nicht ausgeschöpft, lange nicht. Der eigentlich gesuchte Damm liegt mitten im Wald und eine recht konservative Konstruktion. Sprich er hat keine Staumauer in dem Sinne, es handelt sich um einen richtigen Damm. Allerdings ist dieser nicht gerade klein. Ich schätze mal das er bequem 40 bis 50m Höhenunterschied hatte. Zu finden war er trotzdem nicht so leicht.

Charles A. Goodwin Dam, Überlauf

Charles A. Goodwin Dam, ÜberlaufAber auch das macht den Damm nicht wirklich außergewöhnlich, interessanter waren da eher die weiteren Konstruktionsmerkmale. Vor Ort war ich überrascht das ein zweiter Damm vielleicht zwei oder drei Meilen nördlich des eigentlichen Damms in einen Felsspalt zwängt. Ich schätze das er mindestens genauso hoch wie der Damm war wie der auf dem ich stand. Allerdings ist dieser nicht so einfach zu erreichen. Es gibt zwar eine Straße, die ist aber nicht befahrbar. Der einzige Weg ist wohl eine Wanderung vom unteren zum oderen Damm. Leider hätte meine zeit dafür auf keinen Fall gereicht. Hin und zurück hätte ich bestimmt drei oder vier Stunden gebraucht. Zeit zum Fotografieren gar nicht mitgeplant und in so einer verlassenen Gegend wollte ich nicht unbedingt nach Sonnenuntergang allein im Wald umherspazieren. Leider verdeutlicht das Foto die Entfernung nicht wirklich. Es sei aber erwähnt das der Damm auch in dem Panorama enthalten ist. Nur fällt er dort kaum auf, da er, wie schon geschrieben, etwas weiter weg ist.

Charles A. Goodwin Dam

Charles A. Goodwin Dam, obere StaustufeDas zweite wirklich interessante war der Wasserablauf. Im rechten Winkel zum Staudamm, ist ein zweiter Damm in den Stausee gebaut, zu dem parallel ein etwas größerer Bach verläuft. Diese Mauer ist niedriger und bei starken regenfällen läuft das Wasser so seitlich über die Mauer ab, in den mehr oder weniger großen Bach. Habe ich so noch nie gesehen. Das Bild veranschaulicht das hoffentlich recht gut

Aber wie ich so bin, nichts wird mich aufhalten im Frühjahr oder Sommer wieder zu kommen. Dann wird es sich auch richtig lohnen denke ich. Im Moment ist es hier etwas kahl, der winter naht mit großen Schritten. Aber da es hier überwiegend Laubwälder oder Laubgewächs dominierte Mischwälder gibt, merke ich mir den Spot für nächstes Jahr vor.

Der zweite Teil des Tages war dann die endgültige Versicherung das New England und im speziellen Connecticut immer eine Reise und eine Überraschung wert ist….