Freya (1932er Autbord Racer), Seite 2


 2014-03-10

Weiter im Text, in logischer Konsequenz habe ich die Stringer eingeleimt und danach schön verschliffen. Die 5x3mm Leisten waren mir im ersten Moment schon etwas suspekt. Da ist nicht viel Futter zum schleifen. Dazu sind sie auch noch ziemlich flexibel. Sprich uf den Spanten geht sehr schnell viel mehr weg als auf halber Strecke zwischen zwei Spanten. Ich hab erst mit einem sehr großen Brettchen geschliffen, aber am Ende doch mit der Maschine gearbeitet. Was ich kaum gedacht habe, aber damit macht man am wenigsten Druck und trägt schön gleichmäßig ab. Nur der Feinschliff kam dann von Hand.
Interessanter Weise ist auch die Beize unterschiedlich tief eingezogen. An einigen Stellen kann man genau sehen das gleichmäßig abgetragen ist und trotzdem sind an einigen Stellen noch braune Spuren, an anderen nicht. Na ja, sieht nachher eh niemand mehr wenn die Seitenteile drauf sind.

Spantgerüst

Turnfinaufnahme

Bug…

…und Heck

Nachdem das Ganze dann schön fest angetrocknet und gezogen hat. Sind jetzt auch die Seitenteile drauf. Die passen prima, allerdings sind die im Frontbereich etwas gewöhnungsbedürftig zu montieren. Die Bodenteile liegen nämlich nicht auf Stoß, wie sonst. Der Winkel zwischen beiden Teilen ist so steil, das sie sich überlappen. Hatte ich noch nie. Meine Zweifel kommen da auf ob alles dicht wird.
Erstmal sind die Seitenteile dran und so geschliffen, das die Bodenteile bündig drauf passen. Im nächsten Schritt werde ich dann schauen wie das funktioniert.

Steuerbordseite

…von innen…

…und schön verschliffen

fertig für die Backbordseite

und siehe da…

…dran ist die Backbordseite

Mit meiner Beschriftung bin ich auch ein gutes Stück weit dem Finale näher gekommen. Der goldene Schriftzug gefällt mir zwar sehr gut, aber nach reichlich Recherche bin ich doch zum cremeweißen Anstrich zurück gekommen. 99% der Boote waren wohl mit Pinsel oder Schablone bemalt worden. Ich hab mich dann auch für ein Konzept was die Nummern angeht entschieden.
Ich lass das erstmal eine Weile wirken und dann schauen wir mal wie ich da weiter mache.

Freya, Schriftzug

Freya, Logo

 2014-03-10

Ich hab zwar auch beruflich viel zu tun, aber das angefangene Boot im Keller stehen zu haben schmerzt schon….

Nach diversen Unterhaltungen habe ich herausgefunden das ich einen Fehler beim Anbringen der Seiten gemacht habe, wo ich angenommen habe das die Planken überlappen, sollte sie auf Stoß. Beides nicht ideal, meine ich, aber zu ändern ist es jetzt erst mal nicht mehr. Am Ende war es jetzt auch nicht so schlimm, da genügend Überhang zum Überlappen da war und sich das Ganze gut verschleifen lies.
Wie sich daraus schon erahnen lässt, habe ich da weiter gemacht wo es zu erwarten war, mit den Bodenplanken.

Aber, was ein Glück, ich hatte ja einen Tag Zwangspause. An dem habe ich mir überlegt, das es geschickt wäre den Heckspiegel jetzt zu bauen, nicht erst wenn alle Planken dran sind. Der Boden ragt über das Heck hinaus, ist es deutlich einfacher den Spiegel zu bauen bevor der Boden drauf kommt, weil die Stöße von oben passend geschliffen werden können. Hab ich auch genau so gemacht, also Spiegel angebaut, passend geschliffen und dann die erste Bodenhälfte angebaut.

Backbordplanke, verriegelt

Backbordplanke, entriegelt

..entklammert

Überstände

Wie man sehen kann, hat das gut geklappt. Auf dem letzten Bild kann auch sehen wie genau die Teile geschnitten sind. Da bleibt kaum mehr als 1mm stehen. Das erfordert Konzentration und Genauigkeit beim aufsetzen. Aber es wird einem auch das Schleifen deutlich erleichtert, da musste nicht viel weg.

Gestern Abend habe ich dann die verbliebene Bodenplanke aufgeleimt. Das ist immer ein wenig kritischer, da es keine Haltepunkte mehr gibt. Man muss sich drauf verlassen, dass das Malertape hält was es verspricht. Wie bei der Steuerbordseite, habe ich auch Backbord einen Riegel auf die Planke gesetzten. Ich habe mit zwei Zwingen moderat Spannung auf die Planke gegeben, damit sie auch auf den mittleren Stringern gut anziehen.
Hier habe ich dann auch noch einen Schwung Bilder des Heckspiegels mit rein gestellt. Es hat sich gezeigt das die Entschiedung goldrichtig war den Spiegel anzusetzten bevor der Boden drauf kommt. Besser anzupassen als jetzt, ist wohl kaum möglich. Es sieht auf jeden Fall alles schon sehr gut aus. Wenn alles klappt, kann ich mir Morgen das innere des Bootes anschauen….

die halbe Pracht

Heckspiegel…

…schön…

…angepasst

und ruck zuck…

…ist auch die Steuerbordseite…

…verriegelt

 

2014-03-14

Im Moment geht es richtig gut vorwärts. Allein die Fortschritte dieser Woche sind schon bemerkenswert. Und am Ende macht es der Bausatz natürlich leichter, aber ich kann jetzt nicht sagen das ich ohne die äusserst sauber geschnittenen Teile so viel langsamer gewesen wäre. Ich hätte natürlich viel mehr Zeit für die Sapnten gebraucht und die hätten sicher auch nicht so ausgesehen. Aber ab Spantenerstellung wäre es nur unwesentlich langsamer gegangen.
Nichts desto trotz macht es schon Spaß mit einem kompletten Satz an Teilen zu arbeiten. Nur sollte man sich nicht der Illusion hingeben das es ohne Schleifklotz und Feile abgeht. Die Teile passen zwar super, aber sie stehen eben über, auch wenn es nur 1mm ist….

Aber, gestern habe natürlich ;D, weiter gebaut. Angefangen habe ich damit die Turnfin zu bauen. Ich hatte mir überlegt, wenn der Boden zu ist, muss ich die Öffnung für die Turnfin wieder auffeilen und hatte den Dummy der mit dem Satz kommt in den Händen. Na ja, habe ich das Ding halt auf 4mm Aluminium übertragen und ausgesägt. weitere 3 Stunden später hatte das Teil dann auch Profil und sah so aus als könnte es verwenden. Leider sind in der Breite nur 3mm übrig geblieben, das gute Stück hat also ein wenig Spiel.
Ich werde das Teil also am Ende wohl mit Epoxidharz eingießen, dann ist es sicher fest.

Haifischfloße

von…

…allen…

…Seiten

weiter poliert habe ich sie nicht, da sie die Farbe des Unterschiffes bekommen wird. Kommt also eh noch Primer drauf und wird richtig glatt geschliffen. Aber so bin ich schon recht zufrieden damit. Ich bin halt nicht so der wahnsinnig begnadete Metallbauer. Aber für das was an einem Modell zu machen ist, wird es ganz sicher reichen.

Ich habe dann am Ende des Tages, um mich zu belohnen, mein Boot wieder unter dem ganzen Klebeband heraus gegraben und die Kanten rund um plan geschliffen. Ist schön geworden und hält auch alles. Dann habe ich noch die Kimm für die Turnfin ausgefeilt und, als krönenden Abschluss, das Schiff von der Helling genommen.

von der Helling

im Detail

ins Auge

zur Probe mit Haube

Die Form ist wirklich schön und dank des „V“ wird das Schiffchen auch gut gehen ;D. Es darf also nicht mehr so lange dauern bis es ins Wasser kommt.

Gewogen habe ich das gute Stück auch noch, hat mich ja schon interessiert was da auf die Waage kommt. 424,62g zweigt die Waage an, mit Füßen am Boot, also habe ich ungefähr 400g. Kommt noch das Deck aufs Boot, die fehlenden Holzteile und Beplankung, dann bin ich vielleicht bei 800-900g. Also peile ich mal komplett, dann mit Außenborder, LiPo und der restlichen Elektronik so um die 1.500-1.600g an, nicht viel mehr. Ist ok, solange ich da unter 2.000g bleibe sollte das passen…

 

und ab hier geht es auf Seite 3 weiter, Aufgrund der vielen Bilder sind sonst die Ladezeiten zu lang, ist auch kein Problem noch mal auf Seite 1 zu lesen

 

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