Notizbuch, oder wie wir durch die Welt kommen

 

Midori Traverller’s Notebook

Ja, Notizbuch…

Ich bin viel unterwegs und habe mich über die Zeit doch recht gut für reisen organisiert. Fängt mit speziellen Flughosen, bei mir eine mit Seitentaschen, die bequem ist. Das geht weiter mit Flugschuhen und auch einem Fluggürtel. Beide müssen bequem sein, aber auch keinen Alarm in der Sicherheitskontrolle auslösen. Tatsächlich fliege ich mittlerweile so viel, dass ich da eine Auswahl habe, die getestet ist.
Für mich gehört aber auch dazu das ich quasi immer und überall meine Gedanken schnell irgendwo hin schreiben kann und das auch mein Reisekram gut organisiert ist. Angefangen habe ich da mal mit Zipper Bags, diese Taschen die man mit einem Quasi Reißverschluss sichern kann, dazu ein Mead Composition Book, diese Schulhefte aus den USA, eine extra Tasche für Quittungen und dann hier noch Zettelchen und da noch Tütchen. Alles in allem nicht besonders praktisch meine ich.

Irgendwann fiel dann der letzte Tropfen ins Fass, als mal wieder ein Ticket halb abgerissen ist, weil es oben aus dem Pass raus stand. Flugtickets haben eben so ein Format das nirgendwo richtig reinpasst und an dem Die Perforation genau am Abschluss von A6/B6 liegt. Also gerade da, wo das Ticket aus dem Pass schaut.

Midori Traverller’s Notebook

Na ja, also habe ich angefangen zu lesen um etwas praktisches zu finden und was soll ich sagen, ich bin seit einiger Zeit beim Midori Traveler’s Notebook hängen geblieben. Das gibt es in zwei Varianten, einmal passgroß und dann eben auch noch in einer länglichen 11x22cm großen Variante. Man mag es erraten, da passt genau ein Ticket rein (yes!).
Im Wesentlichen besteht das nur aus einem Lederumschlag und jeder Menge Kleinkram den man dazu kaufen kann. Natürlich schreckt im ersten Moment der Preis ab und ein wenig ernüchtert ist man dann wenn das Päckchen „nur“ den Umschlag und ein Büchlein enthält. Allerdings war ich auch extrem angetan von der Art der Präsentation, das Büchlein kommt in einem wunderbar gearbeitetem Karton und einem Stoffsack. Beides habe ich aufgehoben, da es mir wirklich gefallen hat. Ich habe mir dann direkt ein zweites Inlay dazu gekauft und eben auch den einen oder anderen Einleger. Nach nur kurzer Zeit konnte ich mir kaum vorstellen wie ich ohne zurecht gekommen bin. Mir gefällt das Konzept, anders als beim Filofax ist die Dicke nicht definiert. Über Gummis werden die Einleger und Büchlein fixiert und damit ist Notebook eben auch nur genauso dick wie der Inhalt plus 2x3mm Leder. Ich habe da lange geübt bis ich eine Kombo hatte die mir am besten passt und mit der ich mein Leben abdecke. Ein Einleger für den Pass und Dokumente, ein Zweiter für Visitenkarten, zwei linierte Bücher plus ein Kalendarium und eben auch einer Einsteckhülle für Tickets, Rechnungen, so Dinge eben.

Im Wesentlichen hat das Notebook meinen Einzelteileumfang auf zwei Teile reduziert, mein Mead Composition Book und das Traveller’s Notebook. Thats it…

Aber, da das Konzept überzeugt hat, habe ich mich nach dem fiskalen Schock (*smile*) entschlossen, das Konzept „Mappe mit Gummihalterung“ auch im Großformat weiter zu führen. Ich fülle also im Moment mein letztes Composition Notebook und werde dann auch hier einen Konzeptwechsel (Paradigmenwechsel) vollziehen.

Auch hier habe ich eine Weile gesucht und gelesen. Am Ende waren es zwei Notizbücher in A4+ die ich ins Auge gefasst habe. Einmal der Taschenbegleiter von Roterfaden und das A4+ Buch von X17.
Entschieden habe ich mich jetzt für das A4+ von X17. Zum einen wegen des Preises. Ich wollte auf eine Lederhülle nicht verzichten und wollte auch drei Hefte im Umschlag haben. Mit ein wenig Spielkram komme ich da auf runde 90€. Nicht wirklich ein Schnäppchen, aber das war mein Traveller’s Notebook auch nicht. Ist eben aus Leder und auch ein Luxusartikel, muss man wohl schlucken und akzeptieren wie es ist.
Der Fairness halber muss ich aber auch sagen, kaufe ich mir das Leder selbst und bastle mir so etwas selbst, was ja nicht wirklich abwegig ist, sehen die Preise nicht so komplett anders aus und nach den Berichten die ich gelesen habe, soll die Qualität ja sehr gut sein.

Meines ist auf dem Weg zu mir und ich werde mehr oder weniger regelmäßig mal über die Erfahrungen berichten. Denn, auch das muss man sagen, so gut wie alles was ich über die X17 Notebooks gefunden habe, war auch von X17 unterstützt und selten richtig tiefgründig.

M